Schulkonzept

Das vorliegende Schulkonzept wurde 2007 von den Gremien verabschiedet. Wir freuen uns über alle Vorschläge zur Weiterarbeit von der Schulgemeinde. (Siehe auch Schulprogramm)

 

 

Also lautet ein Beschluss:

Dass der Mensch was lernen muss.

Nicht allein das Abc

bringt den Menschen in die Höh;

Nicht allein im Schreiben, Lesen

übt sich ein vernünftig Wesen;

Nicht allein in Rechnungssachen;

soll der Mensch sich Mühe machen.

 

Schon Wilhelm Busch, der Namensgeber unserer Schule, führte vor mehr als 100 Jahren an, welche Aufgaben eine Schule hat. Aber auch er erkannte bereits, dass  die Aufgabe einer Schule nicht im bloßen Vermitteln der Kulturtechniken besteht.

Wir sehen die Aufgabe unserer Schule darin, den Kindern sowohl eine breite Wissensgrundlage zu geben, als auch sie das Leben zu lehren. Dieser erweiterte Bildungs- und Erziehungsauftrag lässt sich nur verwirklichen, wenn Schule, Elternhaus und alle beteiligten Institutionen auf die gleichen Ziele hinarbeiten.

 

 

Ach wäre ich doch Lehrer an der WBS gewesen!

Textfeld: Ach wäre ich doch Lehrer an der WBS gewesen!
 

 


 

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Entscheidende Voraussetzung für gutes Lernen ist ein angenehmes Lernklima und eine gute Arbeitsatmosphäre für alle Beteiligten.

 

„Dass dies mit Verstand geschieht,  dafür ist unser Kollegium beliebt.“

So lässt sich ein Vers von Wilhelm Busch auf unsere Schule bezogen umdichten.

 

Inhalt

 

     1.        Schulumfeld - Rahmenbedingungen

     2.       Organisation und Einteilung des Schultages

     3.       Schwerpunkte des Schulkonzept

     4.       Grundsätze - Pädagogische Arbeit

4.1.      Die Fächer

4.1.1.      Deutsch

4.1.2.     Mathematik

4.1.3.     Sachunterricht

4.1.4.     Sport und Bewegung

4.1.5.     Kunst

4.1.6.     Englisch

4.1.7.     Musik

4.1.8.     Religion

4.2.    Das Lesekonzept

4.3.    Das Medienkonzept

4.4.    Das Förderkonzept

4.5.          Das Vertretungskonzept

4.6.          Beratung - Informationen

4.7.          Gesundheitserziehung

4.8.          Projektorientierter Unterricht, Projekttage und       Arbeitsgemeinschaften

4.9.          Feste und Feiern

     5.       Schulneulinge

     5.1.     Anmeldung

     5.2.     Kennenlerntag

5.3.           Beratung der Eltern

5.4.          Einschulung

6.            Kooperationen

6.1.             Konferenzen

6.2.           Eltern- und Schulelternbeirat

6.3.           Schulkonferenz

6.4.           Kooperation Grundschule – Kindergärten

6.5.           Kooperation weiterführende Schulen

6.6.           Benachbarte Schulen

6.7.           Förderverein

6.8.           Staatliches Schulamt

6.9.           Schulträger

      7.      Ausblick in die Zukunft

      ... und Das Allerletzte

  

1. Schulumfeld - Rahmenbedingungen

Der Schulbezirk der WBS umfasst derzeit das gesamte Gebiet Arheilgens westlich der Frankfurter Landstraße, von der nördlichen Bebauungsgrenze bis zur Fuchsstraße im Süden, einschließlich des neuen Baugebietes Arheilgen-West. Bei der Bebauung handelt es sich im Wesentlichen um Ein- bis Mehrfamilienhäuser und wenige Wohnblocks.

 

Die Schule wurde 1968 als zweizügige Grundschule erbaut. Im Jahre 1992 wurde

eine Belastung mit dem Umweltgift PCB festgestellt. Daher wurde die Schule bis

1998 umfangreich saniert. Während dieser  Zeit waren 8 Klassenräume und die Verwaltung in Containern auf dem Schulgelände untergebracht. Ein Werkraum im Gebäude war nicht kontaminiert und konnte weiterhin genutzt werden, ebenso die Gymnastikhalle. Im Rahmen der PCB-Sanierung musste sehr viel Lehr- und

Lernmaterial wegen Kontaminierung entsorgt werden. Inzwischen ist aber wieder

eine gut geordnete und auf den neuesten Stand gebrachte fach- und sachgemäße Ausstattung vorhanden.

 

Wegen der durch das Neubaugebiet gestiegenen Schülerzahlen, wurde die Schule zur Dreizügigkeit erweitert. Im Zuge des Ausbaus wurde ein Neubau mit den entsprechenden Klassenräumen, einem Musik- und einem Computerraum errichtet. Der gut ausgestattete Werkraum befindet sich weiterhin im Altbau. Im Neubau wurde eine viel genutzte Schülerbibliothek eingerichtet.

 

Der Schulhof der WBS wurde so gestaltet, dass er vielfältige Möglichkeiten der Nutzung bietet. In den Pausen laden die Kletterlandschaft, ein Ballspielplatz, Tischtennisplatten und die Schaukeln zum Klettern und Spielen ein. Es gibt eine Feuerstelle, die bei Festen unter Aufsicht genutzt werden kann. Eine Hütte mit Spielgeräten kann zur freien Bewegung im Sportunterricht eingesetzt werden.

 

Auf dem Gelände der Schule befinden sich noch ein städtischer Kinderhort und die vom Förderverein „Buschwerk“ organisierte Betreuung. Mit beiden Einrichtungen wird gut zusammengearbeitet und ein regelmäßiger Austausch von Informationen findet statt, was durch die räumliche Nähe seht gut durchführbar ist.

 

 

2. Organisation und Einteilung des Schultages

Der tägliche Unterricht findet in der Zeit zwischen 8.00 und 13.15 Uhr statt, es gibt zwei Hofpausen zum Spielen und Bewegen von 15 Minuten (ab 9.30 Uhr und ab 11.30 Uhr) und eine Pause von 5 Minuten nach der 3. Unterrichtsstunde (um 10.40 Uhr).

Alle Kinder haben eine Frühstückspause im Klassensaal von täglich 10 Minuten (von 9.45 Uhr bis 9.55 Uhr). Es wird an der WBS Wert darauf gelegt, dass die Kinder gemeinsam und in Ruhe essen können. Damit die Kinder nicht zu schwer tragen müssen, aber trotzdem etwa Gesundes trinken können, wird Mineralwasser zur Verfügung gestellt. Ebenso besteht die Möglichkeit Milch oder Kakao zu bestellen.

Während der Frühstückspause wird in den Klassen vorgelesen. Dieses Ritual ist Teil des Lesekonzepts.

 

Die freiwillige Gleitzeit ab 7.45 Uhr vor dem Unterricht verbringen die Kinder in der Regel im Klassenzimmer. Dort gibt es Lernspiele, Computer und Bücher, außerdem eine Pausenkiste mit einfachen Spielgeräten für draußen.

 

Betreuungsangebote durch Hort und schulische Betreuung bieten den Eltern verlässliche Betreuungszeiten. Die vom Förderverein organisierte Betreuung können die Kinder von 7.30  bis 14.00 Uhr besuchen, der städtische Hort ist bis 17.00 Uhr geöffnet. An mehreren Nachmittagen wird in den Räumen der Schule eine Hausaufgabenhilfe durch die Caritas angeboten. Nachmittags besteht die Möglichkeit verschiedene AGs zu besuchen.

 

 

3. Schwerpunkte des Schulkonzepts

Die Grundschule ist eine Schule für alle, deshalb sind unsere vier Schwerpunkte so breit gefächert angelegt, dass jedes Kind sich in einem der Schwerpunkte wieder finden kann.

 

Der erste Schwerpunkt ist die Leseförderung. Neben den vielen Aktivitäten, die auf diesem Gebiet in den Klassen stattfinden, bietet die Schule eine gut ausgestattete Schulbibliothek, die täglich in der 2. Pause geöffnet hat. Daneben verfügt die Schule über mehr als 30 verschiedene, jeweils als Klassensatz vorhandene Kinderbücher mit Begleitmaterial, die im Deutschunterricht gerne eingesetzt werden. Damit wird das Lesen trainiert und die Lust am Weiterlesen geweckt. Beide Bestände werden regelmäßig um aktuelle Bücher ergänzt.

 

Ein zweiter Schwerpunkt der WBS ist der Sport, denn Bewegung und Bewegungsförderung werden an unserer Schule als wichtig erachtet. Der Sportunterricht findet durchgängig dreistündig statt. Aufgrund der geringen Hallengröße werden diese drei Stunden nur als Einzelstunden erteilt. Andererseits nähert sich die Schule damit auch dem Ziel einer täglichen Bewegungszeit. In jeder Klasse gibt es eine Kiste mit Springseilen, Softbällen und anderen Geräten, die die Kinder in den Pausen nutzen können. Der Schulhof bietet durch seine Größe und Ausstattung (Klettergerüst, Kletterwand, etc.) vielfältige Bewegungsmöglichkeiten, die in den großen Pausen und zwischendurch gern angenommen werden. In einer Hütte auf dem Schulhof befinden sich zahlreiche Geräte und Fahrzeuge, die für den Sportunterricht und die freie Bewegungszeit genutzt werden können. Der Schulhof wird, solange es das Wetter zulässt, gern in den Sportunterricht einbezogen, da die Halle der Schule für viele Übungen zu klein ist.

 

Der dritte Schwerpunkt der WBS sind die Neuen Medien. Der Umgang mit den Neuen Medien und die Schulung darin genießt hohe Priorität. Die Schule verfügt über einen gut ausgestatteten PC-Raum. In kleinen Gruppen werden alle Schüler in den Umgang mit dem Computer eingewiesen. Sie können ihren PC-Führerschein erwerben, der dazu berechtigt, an den PC’s in den Klassenräumen alle Lernprogramme zu nutzen. Jeder Schüler der WBS verlässt die Schule mit soliden Grundkenntnissen im Umgang mit dem PC. Für interessierte Schüler gibt es die Möglichkeit, diese Kenntnisse zu vertiefen und anzuwenden.

 

Kooperationen sind ein weiterer Schwerpunkt der WBS. Die Schule pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit Kindergärten, Horten und weiterführenden Schulen. Die dadurch erlangten Informationen sind wichtig, um die Eltern in Fragen der Einschulung und des Schulwechsels optimal beraten zu können. Auch mit den Vereinen, den Kirchen und anderen Institutionen im Stadtteil existieren enge Kontakte.

 

 

4. Grundsätze - Pädagogische Arbeit

An der WBS herrscht Konsens darüber, dass eine Lehrkraft ihre Klasse vier Jahre lang begleitet und einen großen Teil der Stunden dort abdeckt. Einige Fächer, z. B. Musik, Sport und Englisch werden von anderen Lehrkräften unterrichtet, weil für diese Fächer eine fachlich fundierte Ausbildung von Vorteil ist. Diese Kombination aus Klassenlehrer- und Fachunterricht bietet den Schülern einerseits eine Kontinuität der Betreuungsperson und gleichzeitig eine gute Vorbereitung auf wechselnde Fachlehrer an den weiterführenden Schulen.

 

 

4.1   Die Fächer

4.1.1 Deutsch

Im Deutschunterricht wird aufbauend auf den unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen der Kinder das richtige Sprachverhalten in unterschiedlichen Situationen gefördert.  Die Schüler sollen Einsichten gewinnen über den Aufbau der gesprochenen Sprache und die Struktur der Schrift, denn das erste Ziel im Fach Deutsch ist der Erwerb der Schriftsprache. Jede Lehrkraft arbeitet hierbei mit der Methode, mit der sie gute Erfahrungen gemacht hat und hinter der sie steht.

Im Deutschunterricht sollen die Schüler Freude am Lesen und Schreiben erfahren. Ihnen sollen die dazu nötigen technischen Fertigkeiten und die Grundlagen der Rechtschreibung und der Grammatik vermittelt werden. Den Schülern werden vielfältige Zugänge zur Schrift ermöglicht. So werden die Schüler frühzeitig ermuntert, eigene Texte zu schreiben. Im ersten Schuljahr steht dabei die Rechtschreibung noch nicht im Vordergrund, ab dem zweiten Schuljahr wird aber zunehmend Wert auf die richtige Schreibweise gelegt.

 

Als allererste Schrift wird die Druckschrift gelehrt. Darauf folgt als gebundene Schrift die Vereinfachte Ausgangsschrift.

 

Einer der Schwerpunkte der WBS ist ja die Leseförderung. Durch das Lesen von Ganzschriften lernen die Schüler vielfältige Literatur kennen und werden an den Umgang mit ihr herangeführt. Die WBS besitzt eine umfangreiche Sammlung von mehr als 30 Ganzschriften mit passendem Begleitmaterial für alle Klassenstufen.

 Im Deutschunterricht wird immer wieder auf diese umfangreiche Klassenlektüre zurückgegriffen. Die Schüler lieben es, sich mit Kinderbüchern auseinanderzusetzen, was ihre liebevoll gestalteten Lesetagebücher beweisen. Durch das Lesen der Bücher werden der Wortschatz und die Weltsicht erweitert.

 

Der mündliche Sprachgebrauch und das zusammenhängende Erzählen werden im montäglichen Erzählkreis geübt.

 

Am Ende des vierten Schuljahres sollen die Schüler die wichtigsten Wortarten, die vier Fälle, die Satzarten, die Personalformen des Verbs und die gebräuchlichsten Zeiten kennen.

 

Das Kollegium der WBS bildet sich zum Thema Schriftspracherwerb und Förderung der Lesekompetenz ständig weiter und bezieht neue wissenschaftliche Erkenntnisse dazu in die Arbeit mit den Schülern ein. (Näheres dazu steht im Abschnitt „Lesekonzept“)

 

 

4.1.2 Mathematik

 

Auch im Zeitalter der Taschenrechner müssen die Grundrechenarten noch gründlich gelernt werden. Sie sind die Grundlagen der Mathematik. Aber zunehmend ist es nicht mehr das alleinige Ziel des Mathematikunterrichts  komplizierte Rechenoperationen im Kopf oder auf dem Papier ausführen zu können, sondern eher einschätzen zu können, ob das Ergebnis des Taschenrechners stimmen kann. Auf Überschlagsrechnung wird großen Wert gelegt. Zunächst müssen erst einmal Lösungswege gefunden werden.

 

 Mathematik ist jedoch mehr als Rechnen. Sie hat ihre eigenen Regeln und Gesetze. Logisches Denken soll gefördert werden, mathematische Strukturen im Alltag sind zu entdecken. Auch geometrische Figuren und Strukturen sind in der Umgebung und im Alltag zu entdecken.

 

Ziel ist es vor allem auch Spaß an der Erreichung dieser Ziele zu bekommen oder zu erhalten. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Spielen, die strategisches Denken, Durchhaltevermögen usw. trainieren. Sie lassen sich im Mathematikunterricht einsetzen. Auch im Rahmen eines Mathetages können sie mathmatikferneren Kindern Zugang dazu verschaffen.

 

 

4.1.3 Sachunterricht

 

Der Rahmenplan für den Sachunterricht bietet eine Fülle von Themen aus allen Bereichen, die im Sinne einer Spiralcurriculums in verschiedenen Klassenstufen aufgebaut und erweitert werden sollen. Im Rahmenplan sind mit vielen Vorschlägen alle relevanten Bereiche abgedeckt wie sozialer Umgang mit anderen, Technik, Natur und Umwelt, erd- und heimatkundliche Themen und Verhalten im Verkehr.

 Der Sachunterricht bietet viele Möglichkeiten die unterschiedlichsten Arbeitsmethoden einzusetzen, wie Stationsarbeit, Werkstattarbeit, Schülerversuche usw., bei denen die Schüler selbst tätig werden können.  Dazu ist es nötig, dass in der Schule Geräte und Materialien für Schülerversuche mit einfach dargestellten Versuchsanforderungen bereitstehen. Je besser der Materialpool ist, desto geringer ist die Hemmschwelle, möglichst viele Schülerversuche durchführen zu können.

Unsere Schule bemüht sich unsere umfangreiche Sammlung von  Unterrichtsmaterialien ständig zu erweitern und zu aktualisieren, deren Nutzung eine Hilfe für alle Kolleginnen darstellt.

Gut ist es auch immer die Schule einmal zu verlassen, um an außerschulischen Lernorten neue Erkenntnisse zu erwerben.

 

 4.1.4 Sport und Bewegung

 

Die Situation des Schulsports an der WBS muss unter verschiedenen Aspekten gesehen werden. Während die personelle Situation seit einigen Jahren verbessert werden konnte und mittlerweile als gut zu bezeichnen ist, lassen die räumliche und - damit eng verbunden - die sächliche Ausstattung an Großgeräten viele Wünsche offen. An Kleingeräten verfügt die Schule über alles Erdenkliche.

Die Schule hat nur eine kleine Gymnastikhalle von 10x12 m.

Bei der Hallenausstattung fehlen z.B. die für den Grundschulsport wesentlichen Dinge wie Schaukelringe und Klettertaue, -stangen oder –gitter. Die beiden Barren lassen sich nur sehr eingeschränkt als Stufenbarren einsetzen. Ein Neukauf wäre in nächster Zeit sinnvoll!

 

Auf dem Außengelände der WBS gibt es eine Weitsprunggrube und die Möglichkeit zum 50m-Lauf. So können die Bundesjugendspiele direkt auf dem Schulgelände stattfinden.

 

Außerdem hat der Förderverein ein Spielgerätehaus mit entsprechender Ausstattung finanziert. Wir bieten deshalb ergänzend zum Sportunterricht Spielgeräte (Roller, Inliner, Sprungseile, Pedalos, Bälle, Stelzen, ect.) zu Bewegungsstunden an.

Das nahe gelegene Freizeitgelände „Elsee“ bietet einen Sportplatz (für Ballspiele, ect.) und ein überaus abwechslungsreiches Spielgelände mit Grünfläche an. Dort werden im Sportunterricht Ausdauer und Weitwurf geübt.

 

Einmal im Jahr findet ein Nikolausturnen in der Großsporthalle der SGA Darmstadt statt. An diesem Tag gehen alle Klassen gemeinsam zum Sport. In der Halle ist ein Bewegungsparcours mit unterschiedlichen Bewegungsangeboten aufgebaut. An diesem Tag helfen auch Eltern beim Betreuen der Stationen. Auch der Nikolaus kommt zum Turnen und Verteilen von Geschenken.

 

Trotz der räumlichen Mängel wird an der WBS Sportunterricht gemäß der Stundentafel erteilt. Die Klassen erhalten drei Einzelstunden Sport in der Woche. Diese Einzelstunden kommen auch der Forderung nach einer täglichen Bewegungszeit entgegen. Zusammen mit den Bewegungsmöglichkeiten auf dem Schulhof haben die Schüler optimale Möglichkeiten, sich im Laufe des Schulvormittags vielfältig zu bewegen.

 

Im dritten Schuljahr wird ganzjährig zweistündiger Schwimmunterricht gegeben. Die dritte Sportstunde findet in der Gymnastikhalle statt.

Die Schule versuchen folgende sportlichen Aktivitäten anzubieten, bei denen die Möglichkeit besteht, ein Leistungsabzeichen zu erwerben:

·        Seilsprungurkunde

·        Hase Joggi (Ausdauertraining)

·        Laufabzeichen

·        Bundesjugendspiele Leichtathletik

·        Bundesjugendspiele Schwimmen (3. Schuljahr)

·        Schwimmabzeichen

·        Sportabzeichen

 

Da sich realistischerweise an der räumlichen Situation nur langfristig  positive Veränderungen ergeben werden, (Hallenneubau) sollte unter programmatischen Gesichtspunkten bei der Stundenplangestaltung darauf geachtet werden, dass an einem Vormittag möglichst viele Klassen gleicher oder ähnlicher Schulstufe ihre Sportstunden hintereinander haben. Dadurch lassen sich mit einem Aufbau von Sport- und Spielstationen Zeit und Aufwand einsparen und trotzdem attraktive, abwechslungsreiche und bewegungsintensive Sportstunden gestalten.

 

 

4.1.5 Kunst

 

Kunsterziehung wird wöchentlich mit zwei Unterrichtsstunden pro Klasse erteilt. Die Stunden finden einzeln oder als Doppelstunde statt.

Zur Kunsterziehung steht ein Werkraum zu Verfügung, der durch seine Einrichtung und Möblierung hauptsächlich für Klasse 3 und 4 geeignet ist. Zur Aufbewahrung von Materialien, Werkzeugen und Schülerarbeiten stehen Trockenständer, Schränke und Regale zur Verfügung. Aus schuleigenem Budget und durch Geld des Fördervereins kann viel Material beschafft werden, das von den Eltern dann nicht besorgt werden muss. Für hauswirtschaftliche Themen gibt es eine Küchenzeile, allerdings ohne Spüle oder Spülmaschine. Eine Werkbank mit vier Schraubstöcken, ein Emaille-Brennofen, ein Keramik-Brennofen, eine große Papier-Schneidemaschine, eine Walzendruck-Maschine, ein großes Waschbecken mit Überlauf sind vorhanden.

Diverse Werkzeuge zur Holzbearbeitung, Linoldruckgeräte, Materialien zur Seidenmalerei, für Batikarbeiten, Metalldruck, zur Papierherstellung, zur Gestaltung mit Papier- und Pappe, Webrahmen, Keramikwerkzeuge, Stifte, Pinsel, Farben in verschiedenen Ausführungen und z.B. eine große Sammlung Recycling-Materialien können ebenfalls von allen genutzt werden.

Der Werkraum mit seiner Ausstattung wird von verschiedenen Lehrkräften genutzt, die auch für Ordnung sorgen und fehlendes Werkzeug und Material nach Bedarf neu besorgen. In den vorhandenen Räumlichkeiten lässt sich der Kunstunterricht nach dem Vorgaben des Rahmenplanes im Klassenverband durchführen. Schwerpunkt vieler Kolleginnen ist im Alltag das Malen und Zeichnen.

Die Durchführung von aufwendigen Techniken (z.B. Linolschnitt oder Filzen) können nur mit Hilfe von Eltern, im Rahmen einer Projektwoche oder z.B. durch einen Aktionstag einer Klasse realisiert werden.

 

 

4.1.6 Englisch

Ab Klasse 3 erfolgt eine Einführung in die fremde Sprache mit zwei  wöchentlichen Unterrichtsstunden.

Das übergeordnete Lernziel im Fremdsprachenunterricht ist, sich in elementaren Alltagssituationen verständigen zu können.

 

Der Unterricht ist eingefügt in das didaktisch-methodische Gesamtkonzept der Grundschule und erfolgt nach folgenden  Prinzipien:

- die Schüler werden mit allen Sinnen und Äußerungen verbaler und nonverbaler   Art in den Unterricht einbezogen

- die Kinder sammeln in spielerischer Form erste Erfahrungen mit einer fremden

  Sprache

- dem mündlichen Umgang mit der Sprache kommt zentrale Bedeutung zu

- der Unterricht erfolgt weitgehend einsprachig, in Verbindung mit Gestik, Mimik, Stimmführung und Körpersprache

- grammatisches Regelwissen wird nicht systematisch vermittelt, sondern durch eine allmähliche Erweiterung des Verstehens und Mitteilens gefördert

- der vorwiegend mündliche Unterricht wird durch abwechslungsreiche Methodik

  spannend und motivierend gestaltet

- der ganzheitlich orientierte Englischunterricht integriert Aufgaben und Ziele aus anderen Fächern wie Musik, Kunst oder Sachunterricht – er vergrößert den Wortschatz und verstärkt das Selbstvertrauen in die eigene Sprachleistung 

 

Die Themen des Englischunterrichts orientieren sich an der Erfahrungswelt der Kinder und berücksichtigen ihre Interessen (z.B. Familie, Freunde, Schule, Hobbys, Kleidung, Einkaufen, Essen/Trinken , Jahresablauf…).

Des Weiteren werden landeskundliche Aspekte in den Unterricht einbezogen, wie Feste, Feiertage, Länderkunde, Währung, englisches Schulwesen usw .

In realen und simulierten Situationen sammeln die Kinder erste  Erfahrungen mit

einer Fremdsprache. Durch Lieder, Reime, Rollenspiele oder kurze Geschichten werden einfache Sprachhandlungsmuster eingeführt und gefestigt,

 

Hauptbestandteil des Unterrichts ist der mündliche Umgang mit der Sprache.

Das Lernen konzentriert sich auf Hörverstehen und Sprechen (Aussprache).

Lesen und Schreiben haben lernunterstützende Funktion; treten jedoch im 4.Schuljahr bei lautlich abgesicherten Wörtern und Strukturen stärker in den Vordergrund. Die Anwendung der Sprachkenntnisse wird an der WBS durch das gemeinsame Lesen angemessener Ganzschriften gefördert und kann im Rahmen des Antolin-Computerprogramms gefestigt werden.

 

Ein wichtiges übergeordnetes Lernziel beim Fremdsprachenerwerb an der WBS ist, die Freude am Umgang mit anderen Sprachen zu wecken, Interesse, Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Ländern und Lebensgewohnheiten zu fördern!

 

4.1.7 Musik

 

Der Musik-Unterricht wird aufgrund von Fachlehrermangel in jeder Klasse mit einer Wochenstunde erteilt.

 

Seit einigen Jahren steht für den Musikunterricht ein eigener Raum zur Verfügung, der für musikalische Aktivitäten genutzt werden kann. Er bietet Platz für einen Stuhlkreis, für 30 Einzelplätze, ein Klavier und Schränke, in denen ein Teil der Instrumente und Literatur aufbewahrt werden.

 

Instrumente sind vorhanden: ein Klavier, Orff-Instrumentarium (Xylo- und Metallophone in verschiedenen Tonlagen, Handtrommeln, Klangbausteine, Holz-Rhythmusinstrumente, Schellenkränze, Rasseln) mehrere Djembees in verschiedenen Größen, eine Gpanlogo, ein Cajon, mehrere Sopran-Blockflöten, Experimentierkasten zur Klangerzeugung, Kartentafel mit Notenlinien, Magnetnoten, ein CD-Player.

Zur Aufbewahrung größerer Instrumente (Xylophone, Metallophone, Trommeln) gibt es geeigneten Stauraum.

 

In ständiger Erweiterung befindet sich eine Registratur von möglichen, musikalischen Themen mit Hinweisen auf kompetente Stellen. Themen sind u.a.: Lieder in alphabetischer Reihenfolge, Lieder zu bestimmten Themen (z.B.: Jahreskreis), Rhythmik, Tanz, Instrumentenkunde, Musiklehre.

 

Unter und über diesem Raum liegen keine Klassenräume, so dass tänzerische, rhythmische und geräuschintensive Aktivitäten möglich sind.

 

Aufgaben und Ziele des Musikunterrichts sind:

Die Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit durch Rhythmik, Dynamik, Melodik und Klangfarbe. Die Erlebnisfähigkeit durch Umgang mit autonomer und sprachgebundener Musik, sowie  durch emotionale Prozesse beim Heranführen an Fantasie- und Erlebniswelten.

Die Ausdrucksfähigkeit durch klangliches Darstellen eigener Ideen und durch verbale Kommunikation über das Gehörte.

Die Gestaltungsfähigkeit durch Aufgreifen und Verarbeiten und  durch Einbeziehen der Gestaltungsprinzipien: Wiederholung, Veränderung, Gegensatz, Variation.

Von Verständnis und Kritikfähigkeit durch Beschäftigung mit globaler Musikkultur, ebenso durch Kennen lernen unterschiedlicher Erscheinungsformen der Musik anderer Völker, Generationen, Situationen und Epochen (Klassik, Pop etc.).

„Musiklernen vereint die Lernebenen des Emotionalen, Kognitiven und des psychomotorischen  Handelns.“

Musikerlernen, Musikerleben in Gemeinschaft fördert in hohem Maße Einsicht in die Notwendigkeit sozialen Verhaltens.

 

Die räumliche Situation sollte dahingehend verbessert werden, dass der zur Verfügung stehende Platz für Aufführungen und Darstellendes Spiel (z.B. Musik- und Theateraufführungen) besser genutzt werden kann (Vorhänge, Verdunklung, Stellwände).

Für die weitere Zukunft sollten Überlegungen zur Einrichtung einer Bühne stattfinden, die an Vorspiel- und Einschulungstagen für Aufführungen und zu Festen und Feiern genutzt werden kann.  

 

 

4.1.8 Religion

Das Fach Religion wird von externen Lehrkräften, einer  Gemeindereferentin, von Pfarrern und Predigern erteilt. Das Fach katholische Religion wird zweistündig unterrichtet. Der evangelische Religionsunterricht wird aus Lehrermangel einstündig unterrichtet, außer im Jahrgang 1, wo zwei Stunden erteilt werden können. Aus pädagogischen Gründen werden die Kinder im ersten Schuljahr noch nicht nach Konfessionen getrennt. Zu Beginn und am Ende des Jahres wird für alle Schülerinnen und Schüler, sowie Eltern ein Schulgottesdienst angeboten. Ebenso beteiligen sich die Religionslehrer an der Schulweihnachtsfeier.

Jährlich finden Religionskonferenzen statt. Zukünftig soll im Jahrgang 4 zweistündig unterrichtet werden und somit in Jahrgang 1  nur noch eine Stunde erteilt werden.

 

4.2 Das Lesekonzept

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grundschule

Wilhelm-Busch-Schule

Wilhelm-Busch-Weg 6

64291 Darmstadt

Tel. 0 61 51 - 37 14 35

Fax 0 61 51 - 35 10 06

info@wbs-darmstadt.de

schulleitung@wbs-darmstadt.de

www.wbs-darmstadt.de

 

       

 

Lesekonzept

 An dem Tag, da die Phantasie des Kindes keine Bilder mehr zu schaffen vermag, wird die Menschheit arm.

 Alles Große, das in der Welt vollbracht wurde, spielte sich zuerst in der Phantasie eines Menschen ab, und wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt zum großen Teil vom Maß der Einbildungskraft jener ab, die heute lesen lernen.

 Deshalb brauchen die Kinder Bücher.

 (Astrid Lindgren)

 

Durch die in Modulen fortgebildeten Leseexperten und den schulinternen Fortbildungen des Kollegiums entstand am Pädagogischen Tag und in den entsprechenden Arbeitsgruppen das Lesekonzept. In einer weiteren Konferenz wurde das Lesekonzept verabschiedet.

 Baustein 1: Leseunterricht

 I. Lesen lernen

 An unserer Schule unterstützen wir den Leselernprozess der Kinder, indem wir

- ihren individuellen Entwicklungsstand beachten und ihnen ausreichend Zeit geben

- Lesen durch eine angenehme Atmosphäre positiv besetzen

- zum Lesen auf vielfältige Weise motivieren

 

Zu einem guten Start in den Leselernprozess gehören:

- Wahrnehmungsvoraussetzung erkennen und gegebenenfalls Hilfen nutzen

- Anlauttabelle einsetzen, Lautgebärden

- ansprechende, altersgemäße, differenzierte Literatur einsetzen

- freies Schreiben fördern

- Leselernprozess beobachten, dokumentieren und eventuell Förderplan im Einzelfall erstellen

 

II. Der Weg zur Lesekompetenz

 

In unserer Schule soll das Kind Lesen als festen Bestandteil des Unterrichts auf seinem Weg zur Lesekompetenz begleiten.

 

Dazu gehören:

 

bullet freie Lesezeit einführen
bullet Freiwilligkeit beim Vorlesen gewähren
bullet Schreiblabor einsetzen
bullet Antolin
bullet über Gelesenes und Geschriebenes sprechen können
bullet Umgang mit Texten üben (Fragen stellen, Textstellen markieren, kritischen Umgang mit Texten lernen, Referate anfertigen)
bullet regelmäßig Ganzschriften lesen
bullet Bücher vorstellen
bullet Leseecke einrichten (Bücherkiste)
bullet regelmäßiges Vorlesen durch Lehrkraft
bullet Schülerbücherei
bullet Unterstützung der Informationssuche im Internet

 Baustein 2 : Lernstandsbestimmung und individuelle Förderung

 Das Kollegium der WBS hat sich entschieden, regelmäßig Lernstandserhebungen vorzunehmen.

Schuljahr

Test

Zeitpunkt

Klasse 1

(Im Jahresplan

festgelegt)

Inventar erster Schriftzeichen und Wörter ermitteln (logographemisches Bewusstsein):

„Schreibe alle Buchstaben, Namen und Wörter auf die du kennst!

Diagnostische Bilderliste DBL-F       

(Dr. Dummer-Smoch)

 

Diagnostische Bilderliste DBL-1

(Dr. Dummer-Smoch)

 

In den ersten Schultagen

 

 

28. – 29. Woche

 

 

Ende erstes Schuljahr

Klasse 2

Diagnostische Bilderliste DBL-2

(Dr. Dummer-Smoch)

 


 

Lesetest des HKM

 

Elfetest (ausgewählte Kinder oder die ganze Klasse)

Mitte zweites Schuljahr

 

2. Halbjahr

 

Mitte und Ende des Schuljahres

Klasse 3+4

Stolperwörtertest zur Ermittlung des Lesetempos, Lesegenauigkeit und des Verstehens

(Wilfried Metze www.lesetest1-4.de)

 

Elfetest (ausgewählte Kinder mit FÖ-Bedarf)

Anfang des Schuljahres

 

 

 

Mitte und Ende des Schuljahres

 

 

Baustein 3: Elternarbeit

 

„Ob ihr Kind zu einem Leser wird, entscheidet sich nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause“.

 Die Lehrkräfte der Wilhelm-Busch-Schule geben auf den Elternabenden schon für die Schulanfänger im Kindergarten und ab der 1. Klasse den Eltern Ratschläge an die Hand, wie aus ihren Kindern begeisterte Leser werden können.

 

bullet Vorlesen, so lange die Kinder dies wünschen
bullet Für den Lesefortschritt der Kinder interessieren und Kinder loben
bullet Bücher mit den Kindern zusammen aussuchen
bulletSpiele z. B. bei langen Autofahrten (Kennzeichen raten, Wörter finden, Ich sehe etwas was du nicht siehst..., das fängt mit A an...)
bullet Besuch in der Bücherei
bullet Mitarbeit in der Schule
bullet Bücher statt Fernsehen
bullet Über gelesene Bücher reden (Textverständnis)

Kinder, die zweisprachig aufwachsen, sollten nach Möglichkeit das Lesen auch in der zweiten Sprache lernen.

 Baustein 4: Besondere Leseanlässe

 

An unserer Schule wollen  wir die Lesemotivation der Kinder durch folgende Leseanlässe fördern:

·        Durchführung von Lesetagen an der Schule

·        Einrichtung einer Lesepinnwand oder von Leseplakaten, um vielfältige Lesetipps zu vermitteln

·        Veranstalten eines Bücherflohmarkts

·        Organisieren einer festen Lesezeit in der Klasse

·        Autorenlesung

·        Flohkiste Lesetest – Klassenlehrkraft entscheidet

·        Kinder der 1.Klasse lesen im Kindergarten vor

 

Baustein 5: Kooperation mit vorschulischen Einrichtungen – mit weiterführenden Schulen

 

Der hessische Bildungsrahmen von 0-10 beinhaltet, dass sich auch die Arbeitsweisen annähern. Im vorschulischen Bereich muss eine gewisse Verbindlichkeit bei Arbeitsweisen und Anforderungen herrschen.

 

Im Hinblick auf eine Förderung der Lesekompetenz kann der Kindergarten wertvolle Vorarbeit leisten. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, beispielsweise

 

- Würzburger Programm zur Förderung der phonologischen Bewusstheit

- vorlesen, Vorgelesenes mit eigenen Worten wiedergeben

- soziale Kompetenz als Voraussetzung für Schulfähigkeit

- Elterninformationen

- Flyer: Kinder werden Leser (Anlage)

- Was können Eltern dazu beitragen

 

 Weiterführende Schulen:

 

Das Leseinteresse ist im Grundschulalter noch recht groß. Angesichts der Verkürzung der Mittelstufe ist die Gefahr groß, dass zugunsten von Grammatik interessante Lektüren zurückstehen müssen. Es ist zu befürchten, dass das Leseinteresse noch weiter zurück geht.

 

Die Benutzung von „Antolin“ könnte den Anreiz zum Lesen fördern, da hier Fragen auf verschiedene Kompetenzstufen zu beantworten sind.

 

Durch die Gesamtkonferenz beschlossen

September 2008

 

 

 

4.3. Medienkonzept

 

Leitgedanken des Medienkonzeptes

 

Die Arbeit in der Grundschule zielt darauf, Lebenswirklichkeit zu erschließen und grundlegende Bildungsprozesse zu initiieren. Wenn die neuen Informations- und Kommunikationsmedien zum Alltag der Kinder gehören und auch aus ihrem künftigen Erwachsenenleben sowohl im beruflichen wie im privaten Bereich nicht wegzudenken sind, dann müssen sie Lerngegenstände der Grundschule sein, denn die Grundschule hilft den Kindern, sich auf ihre Weise mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen.

 

Die so genannten „Neuen Medien“ gehören als Teilaspekt medialer Erziehung unbestreitbar dazu. Der Rahmenplan unterstreicht dies, indem er feststellt: „In Anbetracht der wachsenden Komplexität der Medienlandschaft und ihrer zunehmenden Bedeutung auch für Kinder ist es Aufgabe der Medienerziehung, zu einem bewussten Gebrauch der unterschiedlichen Medien zu führen.

Die Schüler müssen daher befähigt werden, Medien selbst aktiv für eigene Zwecke zu nutzen, aber auch Sinn und Nutzen jedes mal gegeneinander kritisch abzuwägen.“

 (Hessisches Kultusministerium: Rahmenplan Grundschule, Wiesbaden 1995)

Zielsetzungen und didaktische Relevanz

Schülerinnen und Schüler sollten entsprechend ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten mit Arbeit am PC gefördert werden.

Gerade der oft spielerische Charakter und das Bewusstsein, eine bei Erwachsenen anerkannte Tätigkeit in quasi-erwachsenen-typischer, ernst zu nehmender Qualität auszuführen, wirken sich positiv auf die Lernhaltung der Kinder aus und fördern diese.

Die Kinder arbeiten gemeinsam am Computer, tauschen sich aus und lernen voneinander. Computer im Unterricht bieten somit völlig neue Möglichkeiten des kooperierenden Arbeiten und Lernens bzw. des kommunikativen Austausches. So erfordert z.B. die Recherche von Informationen deren Sicherung und von den Kindern ein hohes Maß an Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit.

An der Wilhelm-Busch-Schule werden eine Reihe von Lernprogrammen zur Vertiefung und/oder Automatisierung der Unterrichtsinhalte eingesetzt. Insbesondere gilt dies für den Bereich des (Erst-) Lesens z.B. Laut-Übungen oder des Schreibens von Lernwörtern- oder Diktatübungen. Übungssoftware hat zudem ihren Stellenwert bei der gezielten, differenzierenden Förderung von Schülerinnen und Schülern. Alle Lernprogramme haben gemeinsam, dass sie eine Differenzierung der Übungen hinsichtlich des Umfangs, der Arbeitsdauer, des Schwierigkeitsgrades und teilweise auch hinsichtlich des jeweiligen Inhaltes z.B. eines Wortschatzes, eines Zahlenraums etc. ermöglichen.

Auch die Leseförderung wird ein zunehmend wichtiger Bestandteil der Grundschularbeit. Dazu kann das Internet-Programm „Antolin“ im Unterricht eingesetzt werden. Antolin ist eine Internet-Plattform, die die Kinder zum Lesen von Büchern motivieren soll, die sie hinterher in einem Fragequiz beantworten sollen.

Auch in der Förderung der LRR Kinder wird das Programm GUT zum Üben eingesetzt. Dabei werden die Kinder individuell gefördert.

                                                                                                            

Jahrgang

Themen

Software

Verantwortlichkeit

1

Einführung in den PC-Raum:

bulletAn und Ausschalten des PCs
bulletUmgang Tastatur und Maus
bulletRegeln im PC-Raum

 

Einführung in das Schreiblabor, Lernwerkstatt

Elfe-Lesetest (Schuljahresende) nach Bedarf im Förderunterricht

 

Nutzung des PCs im Klassenraum:

bulletMatheproramm des Lehrwerks
bulletSchreiblabor für Einführung der Buchstaben
bulletLöwenzahn

 

Schreiblabor, Lernwerkstatt, Elfe-Lesetest

Klassenlehrkräfte

Unterstützung durch IT-Beauftragten

2

Vertiefung Lernwerkstatt:

bulletFächerspezifische Übungen
bulletMailprogramm als Schreibanlass

Schreiblabor: Geschichten schreiben und drucken

Einführung Antolin  

GUT als LRS Training

Elfe-Lesetest (Mitte und am Schuljahresende) nach Bedarf im Förderunterricht

Nutzung des PCs im Klassenraum:

bulletMatheproramm des Lehrwerks
bulletLernwerkstatt und Schreiblabor als Übungsspektrum
bulletFreiarbeit und Projektunterricht
bulletLöwenzahn

Schreiblabor, Lernwerkstatt

Internetexplorer, GUT

IT-Beauftragter im PC-Kurs

 

 

 

 

Klassenlehrkräfte

3

Einführung Budenberg

Wiederholung Antolin

Einführung Internet:

bulletHandhabung Internetexplorer
bulletNutzung des schuleigenen Intranet
bulletRecherche nach Themen

Einführung von Word:

bulletDokumente erstellen und speichern
bulletNutzung der Menüleiste
bulletKopieren und weiterverwenden von Internetsuche
bulletSuche nach Bildern
bulletDrucken von Texten

Einführung E-Mail

GUT als LRS Training

Elfe-Lesetest (Mitte und am Schuljahresende) nach Bedarf im Förderunterricht

Budenberg, Word, E-Mailprogramm Outlook, GUT, Elfetest

IT-Beauftragter im PC-Kurs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klassenlehrkräfte

4

Wordprogramm zur Erstellung einer Telefonliste

Einführung Powerpoint und vorstellen der Präsentation

Einführung Goldfinger Tipptrainer

Nutzung des Intranets für Referate

GUT als LRS Training

Elfe-Lesetest (Mitte und am Schuljahresende) nach Bedarf im Förderunterricht

Word, Powerpoint, Goldfinger Tipptrainer, GUT, Elfetest

IT-Beauftragter im PC-Kurs

 

Klassenlehrkräfte

 

 

 

Klassenräume

In den Klassen- oder Nebenräumen stehen 1 bis 2 PCs mit den Programmen Budenberg, Lernwerkstatt und Schreiblabor zur Verfügung. Außerdem können dort auch andere CDs oder DVD installiert werden.

Kinderwartezimmer

Im Kinderwartezimmer stehen 3 PCs für die Computerexperten. Diese nehmen hier die Computerführerscheine ab. Außerdem können dort wartende Kinder sich mit der Arbeit am PC beschäftigen.

Schülerbücherei

Die Ausleihe in der Bücherei erfolgt mit der Bibliothekssoftware Littera.

 

Förderunterricht

Aus dem Förderunterricht ist der Computer nicht mehr wegzudenken. Die von Psychologen aus der Praxis entwickelten Förderprogramme GUT und Elfe-Test sind mit den herkömmlichen Papiermedien nicht zu vergleichen, was Motivation und Erfolg betrifft. Diese Programme kommen zur individuellen Förderung von Kindern mit Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwäche zum Einsatz.  Die Kinder der LRS-Förderung nutzen GUT, um ihre Schwäche zu beheben.

 

Experten-Computerführerschein:

Schüler der Klassenstufe 4 werden als Experten ausgebildet. Dabei lernen sie den Umgang und das Vermitteln der Grundfertigkeiten am PC: Erteilung des PC-Führerscheins, Starten, Aufrufen des Budenbergprogramms und Lernwerkstatt, Handhabung des Programms, Beenden von Budenberg, PC herunterfahren. Wöchentlich bilden sie Schüler im Umgang mit dem PC aus und nehmen ihnen die  Computerführerscheinprüfung ab.

 

4.4. Förderkonzept

In Konferenzen und in Arbeitsgruppen wurde am Förderkonzept gearbeitet. Daraus entstanden die Förderpläne. Gefördert werden die Schülerinnen und Schüler im Unterricht durch Differenzierung, in Fördergruppen der Klasse, in klassenübergreifenden Fördergruppen, durch die Sprachambulanz und durch eine vom Förderverein finanzierte LRS Pädagogin für Kinder der 1. Klasse.

 

4.5. Das Vertretungskonzept

Die Kinder einer Klasse sollen durch das Fehlen einer Lehrkraft möglichst wenig belastet werden. Die Klassenlehrkräfte schaffen organisatorische Voraussetzungen, die einen möglichst effektiven Vertretungsunterricht gewährleisten. Dabei sind die Zusammenarbeit der in einem Jahrgang unterrichtenden Lehrkräfte und das Heranführen der Kinder an selbstständiges Arbeiten wichtige Aspekte. Denn selbstständiges Arbeiten der Schüler erleichtert es den Vertretungskräften, den Unterricht sinnvoll fortzuführen.

Jede Lehrkraft, die sich krank meldet, übermittelt in der Regel welcher Unterricht in den zu vertretenden Stunden gehalten werden kann.

Bei längerfristigen Erkrankungen von mindestens fünf Wochen muss frühzeitig ein Antrag auf „Mobile Lehrerreserve“ gestellt werden.

Bei kurzfristigen Erkrankungen gilt:

·        Kolleginnen und Kollegen werden eingesetzt (Mehrarbeit)

·        U-Plus-Kräfte leisten Vertretungsunterricht

·        Die betroffenen Klasse wird auf  andere Klassen verteilt

·        Die Klasse wird von der Kollegin/dem Kollegen der Nachbarklasse mitbetreut, so dass die Kinder sich unter Aufsicht wissen.

Diese beiden letztgenannten Maßnahmen, werden nach Möglichkeit vermieden.

 

4.6. Beratung / Information

Die Schullaufbahnberatung fängt mit der Aufnahme in die Schule an. Die Schule steht hierbei in enger Zusammenarbeit mit den Kindergärten. Schon bei den Aufnahmegesprächen werden die Eltern durch die Schulleitung über die Schulfähigkeit ihres Kindes beraten. Das ärztliche Untersuchungsergebnis liefert weitere Hinweise auf die Schulfähigkeit. Nach Rücksprache mit dem Kindergarten kann eine weitere Beratung erfolgen.

In der Grundschulzeit setzt sich die Beratung durch die Lehrkräfte nach Wunsch und Bedarf fort. In besonderen Fällen kann auch die Schulleitung bei Gesprächen hinzugezogen werden.

An der WBS wird Wert auf einen guten Kontakt zu den Eltern gelegt, um Problemen möglichst im Vorfeld zu  begegnen. Viele Gespräche finden zum Teil in institutionalisierter Form, z. B. als Halbjahresgespräche oder auf Elternabenden statt. Daneben gibt es zahlreiche Gelegenheiten, bei denen sich Gespräche mit Eltern auf ganz zwangloser Ebene ergeben, z. B. bei Elternstammtischen, Klassenfesten oder Schulfesten.

Eine Sprachheilpädagogin erteilt seit Jahren an einem Vormittag in der Woche Sprachheilunterricht für einen kleinen Kreis betroffener Kinder und berät deren  Eltern und Lehrkräfte über weitere Maßnahmen ihrer Förderung.

Von anderen Sonderschulen erfolgt eine ambulante Beratung und auch Förderung im Rahmen der Möglichkeiten.

In besonders schwierigen Fällen von Verhaltensauffälligkeiten kann eine Beratung und Betreuung durch das Zentrumfür schulische Erziehungshilfe (ZfE) erfolgen. Auch außerschulische Institutionen wie z. B. die Erziehungsberatung oder „Haus Petra“ werden zur Unterstützung  in solchen Fällen herangezogen.

Bevor die Schüler auf eine weiterführende Schule gehen, werden die Eltern intensiv über die weitere Schullaufbahn ihres Kindes beraten. Dies geschieht in der Regel im vierten Schuljahr im Februar nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse.

Die Homepage der Wilhelm-Busch-Schule wird regelmäßig aktualisiert. Dort finden sich die neuesten Informationen. Die „Buschtrommel“ wird immer vor den Ferien herausgegeben und informiert Schüler und Eltern über das Neueste aus der Schule.

 

4.7. Gesundheitserziehung

Die feste Einrichtung der Frühstückspause ist Teil der Gesundheitserziehung an der WBS. Mineralwasser, Milch und Kakao können von den Kindern bezogen werden. Durch lobende Bemerkungen zu gesunden Pausenbroten und Getränken wird richtiges Verhalten positiv verstärkt und die Aufmerksamkeit der anderen darauf gerichtet, ohne dass mit dem erhobenen Zeigefinger auf weniger Gesundes hingewiesen wird.

Durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes finden Schulungen statt, bei denen die Kinder alles Wissenswerte über gesunde Ernährung und Zahnpflege lernen können.

Ein weiterer Baustein der Gesundheitserziehung sind die bewegungsfördernden Maßnahmen an der WBS. Jede Klasse erhält tatsächlich die drei Sportstunden, die in der Stundentafel vorgesehen sind. Der attraktiv gestaltete Schulhof bietet den Schülern in den Pausen vielfältige Möglichkeiten sich zu bewegen. Zusätzlich stehen im Spielhaus noch viele Geräte zur Verfügung.

Da der Schulweg von allen Kindern im Schulbezirk der WBS zu Fuß zurückgelegt werden kann, wird dies den Eltern und Kindern von Beginn der Schulzeit an nahe gelegt. Ein Schulwegeplan hilft den Eltern den für ihre Kinder sichersten Schulweg zu finden. Die Bewegung vor Schulbeginn ist nicht nur gesund, sondern der gemeinsam zurückgelegte Schulweg dient der Stärkung sozialer Kontakte und  der Selbstständigkeit.

 

4.8. Projektorientierter Unterricht, Projekttage und

     Arbeitsgemeinschaften

Die WBS versucht  möglichst viele Arbeitsgemeinschaften anzubieten. Diese bieten die Möglichkeit besonders im musisch-künstlerischen und im sportlichen Bereich Angebote bereitzustellen, die den Unterricht ergänzen oder mit einer ganzen Klasse nicht durchführbar sind.

Nachdem vor einigen Jahren ein Schulgarten auf dem Schulgelände angelegt wurde, für den die Schule auch einen Ökopreis von der Stadt Darmstadt bekommen hat, ist es selbstverständlich, dass im Rahmen einer Garten-AG das bereits Angelegte erhalten und nach Möglichkeit erweitert wird.

Die fächerübergreifenden Ziele der angebotenen Arbeitsgemeinschaften sind:

- der Einbeziehung verschiedener Jahrgänge in fächerübergreifendes, lebendiges Lernen,

- der Stärkung und Ausbildung von sozialer Sensibilität, Fähigkeit zu Kooperation, Toleranz und Integration, interkultureller Kompetenz,

- der Förderung von körperlicher und seelischer Gesundheit und stressfreiem Lernen,

- der differenzierten und schöpferischen Auseinandersetzung mit Strukturen, Formen,  Gestaltungsprinzipien,  und Inhalten.

In Arbeitsgemeinschaften kann eine Steigerung der Arbeitszufriedenheit durch  das optimale Lernklima festgestellt werden. Grundsätzlich gelten die Ziele der Arbeitsgemeinschaften auch für den gesamten Unterricht. Da in den AGs der Druck durch die Lehrpläne und der Zwang der Benotung entfallen und die Gruppen kleiner sind, lassen sie sich hier leichter verwirklichen, insbesondere auch

§         entdeckendes Lernen, Experimentieren

§         partner- und gruppenbezogene Organisationsformen für soziale Erfahrungen

§         offenes und flexibles Lehrerverhalten; Ideen sind nur Anstöße; Eigeninitiative ist erwünscht

§         Begeisterung und positive Einstellung der Lehrkraft

§         Aufmunterung statt Zwang

§         keine Zensierung

Eine Projektwoche für die ganze Schule findet jedes zweite Jahr statt. Die Ergebnisse dieser Projektwoche können auf dem sich der Projektwoche anschließenden Schulfest präsentiert werden.

In den Jahren, in denen keine Projektwoche stattfindet, werden Projekttage durchgeführt, die sich auf besondere Themen beziehen. So fand z. B. schon  ein Mathetag, ein Blinden- oder ein Höflichkeitstag statt.

Regelmäßige Projekttage sind das vorweihnachtliche Nikolausturnen und die Schulweihnachtsfeier. An beiden Projekttagen können sich alle Schüler aktiv beteiligen.

 

4.9. Feste und Feiern

Die Sommerschulfeste an der WBS werden größtenteils von den Eltern organisiert. Die Schule stellt dazu die nötige Ausrüstung bereit. Die Feste sind Ausdruck des lebendigen Lebens und des Zugehörigkeitsgefühls der Eltern zur Schulgemeinde. Als Ort der Begegnung stärken sie das Gemeinschaftsgefühl und lassen jeden die Schule einmal anders erleben.

Für die Schulfeste hat sich ein vier Jahresrhythmus etabliert. Jedes zweite Jahr werden die Ergebnisse der davor stattgefundenen Projektwoche auf dem Schulfest präsentiert. In den dazwischen liegenden Jahren findet ein Sponsorenlauf im Wechsel mit einem besonders auf Sport und Spiel ausgerichteten Fest statt.

Am Nikolaustag gehen alle Schüler und Lehrer der WBS gemeinsam zum lustigen Nikolausturnen in die große Halle der SGA. Die Kinder können sich an vielen spannenden Stationen über Stunden hinweg an Geräten bewegen, die die Gymnastikhalle der WBS nicht zu bieten hat.

Die jährliche Weihnachtsfeier der ganzen Schule wird in den Räumen der Stadtmission abgehalten, da die Schule über keine Aula oder einen anderen passenden Raum verfügt. Die Vorbereitung und die Zusammenstellung des Programms erfolgt durch die Religionslehrer. Nach Möglichkeit leistet jede Klasse einen Beitrag dazu.

Am Fastnachtsdienstag wird in der WBS in den Klassen gefeiert. Die Schüler können verkleidet kommen. Zum Ausklang diese Tages zieht eine Polonaise durch die schule, der sich nach und nach alle anschließen.

Die 4. Klassen werden in Anwesenheit der 3. Klassen verabschiedet. In diesem feierlichen Rahmen werden auch  Preise und Auszeichnungen, z. B. für den Europäischen Wettbewerb oder für sportliche Leistungen verliehen.

Es hat sich zunehmend eingebürgert, dass jede Klasse einmal im Jahr ein Klassenfest feiert. Dabei wird meistens das schöne Schulgelände und die in der Schule vorhandene Ausrüstung genutzt. Durch diese Feien werden das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Klassen und das Gefühl der Zugehörigkeit zur Schulgemeinde gestärkt. Darüber hinaus bieten die Klassenfeste

die Möglichkeit zu zwanglosen Gesprächen und des Kennenlernens der Eltern untereinander.

 

5.    Schulneulinge

5.1. Anmeldung

Die Schulanmeldung der zukünftigen 1. Klassen findet in der Regel an zwei Tagen vor den Herbstferien statt. Dies wird durch die Schulleitung mit Unterstützung der Sekretärin durchgeführt. Wenn sich die Möglichkeit bietet ist an einem Anmeldungstag die ambulant eingesetzte Sprachheillehrerin bei der Anmeldung anwesend.  Die Schulaufnahmeformulare werden schon vorab den Eltern zugeschickt.

Das aufzunehmende Kind wird vom Schulleiter begrüßt. Bei der anschließenden Unterhaltung versucht der Schulleiter, sich ein Bild vom Stand der allgemeinen und der sprachlichen Entwicklung des Kindes zu machen. Bei mangelnden Deutschkenntnissen wird den Eltern ein Vorlaufkurs an der Astrid-Lindgren-Schule empfohlen. Auch bei anderen Auffälligkeiten wird den Eltern geraten, noch vor der Einschulung geeignete Maßnahmen zu treffen, um den Kindern zu helfen, Entwicklungsrückstände aufzuholen. Die Eltern werden auf mögliche Anlauf- und Beratungsstellen und  Therapien hingewiesen. Die  Sekretärin bearbeitet die Schulanmeldungsunterlagen (Unterlagen Gesundheitsamt, Förderverein, Empfehlungen Kindergarten-Grundschule, ...) Sollten die Eltern dann noch Fragen haben, können diese an die Schulleitung gestellt werden.

Nach der Schulanmeldung besucht eine Lehrerin der WBS die Kindergärten. Sie spricht mit den Erzieherinnen und schaut sich die Kinder in der Spielsituation an. Sie besucht dort ebenfalls die Elternabende für die Eltern der Schulanfänger. Erfahrungsgemäß erreicht man dabei fast alle betroffenen Eltern und kann deren zahlreiche Fragen beantworten.

Nach der schulärztlichen Untersuchung findet ein Austausch mit der Schulärztin über mögliche Zweifel an der Schulfähigkeit einzelner Kinder statt. Der Kennenlerntag wird gemeinsam mit den Erzieherinnen ausgewertet. Im Anschluss daran wird mit Eltern, bei deren Kind Zweifel an der Schulfähigkeit bestehen, ein gesonderter Beratungstermin vereinbart, der in der Regel kurz vor den Sommerferien durchgeführt wird.

 

5.2. Kennenlerntag

Der Kennenlerntag findet im Mai statt. Die Schüler der Schule haben an diesem Tag von 8.00 bis 9.30 Uhr Unterricht. Ab 10.00 Uhr beginnt dann für die zukünftigen Schulkinder der Kennenlerntag. Sie kommen mit ihren Erzieherinnen in die Schule und werden in  Gruppen von acht bis zehn Kindern jeweils zwei Lehrerinnen zugeteilt. Teilweise ist auch eine Erzieherin dabei. Nach einer lockeren Vorstellungsrunde im Kreis wird eine Geschichte vorgelesen und über deren Inhalt gesprochen. Es wird gemeinsam gesungen, erzählt und gebastelt. Mit Hilfe von Arbeitsblättern werden beispielsweise die Mengenerfassung und die Merkfähigkeit getestet. Dazwischen wird gemeinsam gefrühstückt, auf dem Schulhof gespielt, ein Parcours in der Turnhalle durchlaufen und die Schule besichtigt. Dabei haben die Lehrkräfte die Möglichkeit, die Kinder gezielt zu beobachten und sich einen Eindruck zu verschaffen.

Bei jedem Einschulungsturnus kann es zu unterschiedlichen Auffassungen über die Schulfähigkeit eines Kindes kommen. Diese können nur unter Hinzuziehung aller Beteiligten gelöst werden, so dass die richtige Entscheidung zum Wohle des Kindes getroffen wird. 

 

5.3. Einschulung

Wenn am Ende eines Schuljahres die ersten Klassen eingeteilt und den Lehrkräften zugeordnet sind, wird nach Möglichkeit noch vor der eigentlichen Einschulung zu einem Elternabend eingeladen. Denn dort können die Fragen der Eltern zu den Themen Materialanschaffung und sicherer Schulweg beantwortet werden. In jedem Fall bekommt jedes Kind in den Sommerferien einen dicken Brief, in dem die Klassenlehrerin sich vorstellt und den Kindern einen kleinen Arbeitsauftrag zum Schulbeginn erteilt. Teilweise werden auch Kennenlernnachmittage in der letzten Ferienwoche angeboten, die  sehr gut angenommen worden sind.

Der Tag der Einschulung hat in den letzten Jahren im Leben der Kinder und ihrer Familien stark an Bedeutung gewonnen. Nicht nur die Eltern sondern auch Großeltern und Paten feiern diesen Tag mit den Kindern zusammen. Dem versucht unsere Schule mit der Gestaltung des ersten Schultags Rechnung zu tragen.

Am Tag der Einschulung können die Kinder mit ihrer Familie zuerst einen Gottesdienst ihrer Konfession besuchen. Dann kommen Kinder, Eltern und Verwandte um 10 Uhr zur Schule und werden vom  Schulleiter auf dem Schulhof begrüßt. In der Turnhalle wird anschließend für die  Schulneulinge und ihre Eltern ein kleines, von den älteren Schulkindern gestaltetes, Programm aufgeführt.  Im Anschluss daran gehen die Kinder mit ihren Lehrerinnen für etwa eine Stunde in ihren Klassenraum. Währendessen erhalten die Eltern vom Schulleiter noch ein paar Informationen zur Organisation und können dann bei einem Glas Sekt oder Orangensaft mit den übrigen Familienmitgliedern auf dem Schulhof oder in der Eingangshalle feiern. Dabei können Kontakte zu den andern Eltern geknüpft oder gepflegt werden. Der Förderverein Buschwerk organisiert diesen kleinen Sektempfang und stellt dabei sich und seine Arbeit vor. Die Eltern holen ihre Kinder in den Klassenräumen ab. Dabei kann die Klassenlehrerin sie über alles Wissenswerte für die ersten Schultage informieren. Etwa um 11.30 Uhr endet offiziell der erste Schultag.

 

6. Kooperationen

Die Wilhelm-Busch-Schule pflegt viele Kontakte zu Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen. Viele Kolleginnen und Kollegen sind in die verschiedenen Arbeitskreise eingebunden. In jeder Konferenz wird über die Treffen dieser Arbeitskreise und die wichtigsten Ergebnisse informiert. Dies stellt einen Schwerpunkt unserer schulischen Arbeit dar.

 

6.1 Konferenzen

Die Gesamt- und die pädagogischen Konferenzen werden am Anfang des Schuljahres zeitlich festgelegt. An den Gesamtkonferenzen nehmen nach Möglichkeit auch Mitglieder der Schulkonferenz aus der Elternschaft teil. Darüber hinaus finden je nach Bedarf Dienst- oder Personalversammlungen statt.

In der Regel steht bei jeder Gesamtkonferenz ein pädagogisches Thema auf der Tagesordnung.

 

6.2 Eltern- und Schulelternbeirat

Die Eltern der Schülerinnen und Schüler zeigen großes Interesse am schulischen Geschehen. Die hohe Akzeptanz der Wilhelm-Busch-Schule bei den Eltern ist auch anhand der regen Mitarbeit bei allen möglichen Gelegenheiten wie zum Beispiel Elternabenden, Ausflügen, Klassenfesten, Schulelternbeirat, Schulkonferenz, Förderverein, Schulfesten, Schulhofgestaltung, Schullandheimaufenthalten und Projekttagen zu erkennen.

Der Schulelternbeirat arbeitet aktiv und konstruktiv mit der Schule zusammen. Der Schulelternbeirat tagt in regelmäßigen Abständen und ist sehr aktiv, wenn es um die schulischen Belange geht. Er bemüht sich um Schulwegsicherung, Elternarbeit und Organisation von Schulfesten, um nur einige Dinge zu nennen. Außerdem hält der Schulelternbeirat Verbindung zum Stadtelternbeirat, um über schulpolitische Themen zu diskutieren.

 

6.3 Schulkonferenz

Ein weiteres Gremium der Mitbestimmung ist die Schulkonferenz die viele Dinge des schulischen Alltags thematisiert und entscheidet. Eltern und Lehrer tauschen sich in der Schulkonferenz gleichberechtigt aus. Es ist ein positives Arbeitsklima zu verzeichnen, weil die unterschiedlichen fachlichen und sachlichen Kompetenzen gewinnbringend für die Schule eingesetzt werden können.

 

6.4. Grundschule  - Kindergarten

Der Grundschule kommt im Leben eines Kindes eine bedeutende Rolle zu. Einerseits ist sie Bindeglied zum Kindergarten, in welchem das Kind wichtige vorschulische Fähigkeiten und Fertigkeiten spielerisch erwirbt und trainiert, andererseits steht an ihrem Ende der Übergang in eine weiterführende Schule an. Eine wichtige Entscheidung für Eltern und Schüler, bei der die Grundschule beratend zur Seite steht.

Es ist daher  sinnvoll, in beide Richtungen kooperativ tätig zu sein, sowohl mit den Kindergärten, als auch mit den weiterführenden Schulen. Ein Schwerpunkt im Schulkonzept der WBS liegt demnach im Bereich Kooperation Grundschule/Kindergarten, die im Rahmen des Bildungsplans 0 – 10 zur Zeit neu gestaltete wird und auf die im Kapitel „Schulneulinge“ besonders eingegangen wird..

Arbeitskreise Kindergarten / Grundschule

Der Arbeitskreis blickt bereits auf eine langjährige Tradition zurück. Vertreter und Vertreterinnen der Arheilger Kindergärten, Kindertagesstätten und Grundschulen nehmen daran teil und treffen sich in regelmäßigen Zeitabständen zum Erfahrungsaustausch.

Themen des Arbeitskreises sind:

§         gegenseitiges Kennen lernen der verschiedenen Personen und ihrer Institutionen

§         Besprechen von aktuellen Problemen und Finden von Lösungen (soweit möglich)

§         terminliche Absprachen und Organisation zum Kennenlerntag und Rücksprachen mit den Kindergärten oder den Horten

 

Darüber hinaus konnten in der Vergangenheit zu den Treffen öfters Referenten zu einem speziellen Thema gewonnen werden, wie bspw. „Sprachentwicklung des Kindes im Vorschulalter“, „Aggressionen und Verhaltensauffälligkeiten“ und „Hilfe bei hyperaktiven Kindern“. Die Referate erwiesen sich als sehr informativ und umfassend und wurden von dem jeweiligen Teilnehmer an die Kollegen der WBS weitergegeben.

 

6.5. Kooperation weiterführende Schulen

Ein weiterer Schwerpunkt im Schulkonzept der WBS liegt in der Kooperation mit weiterführenden Schulen, die ähnlich aussieht, wie die Zusammenarbeit mit den Kindergärten.

Gemeinsam mit den Eltern der Schüler und Schülerinnen versuchen die Lehrkräfte der WBS, am Ende der vierten Klasse die jeweils optimale Schulform für jeden Schüler/jeder Schülerin zu finden. Dazu bedarf es u. a. intensiver Elterngespräche und Klassenkonferenzen, aber auch zahlreicher Informationen seitens der weiterführenden Schulen.

Ganz wichtig sind die Informationsabende im Dezember eines jeden Jahres, an welchem Vertreter der in Frage kommenden Schulformen - Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Gesamtschule - wichtige Hinweise geben, die den Eltern bei der Entscheidung für oder gegen eine Schulform helfen sollen.

 

Da auch die Lehrer und Lehrerinnen für ihre Beratung Informationen benötigen, finden regelmäßig Zusammenkünfte mit weiterführenden Schulen statt, bei denen Probleme beim Übergang auf weiterführende Schulen besprochen werden. Es nehmen meistens die Lehrkräfte unserer vierten Klassen teil, sowie viele Fachlehrer und Fachlehrerinnen, die in der fünften Klasse unterrichten, bzw. im neuen Schuljahr unterrichten werden.

 

Regelmäßige Kontakte bestehen zur Stadtteilschule Arheilgen (Kooperative Gesamtschule). Es findet ein regelmäßiger Erfahrens- und Gedankenaustausch statt, an denen auch die anderen Grundschulen der Umgebung teilnehmen.

In der Zusammenarbeit mit der Stadtteilschule als kooperative Gesamtschule steht der allgemeine Austausch über Schüler und Schülerinnen und Inhalte im Vordergrund. Folgende Fragen werden erörtert:

§         Was wurde im 4. Schuljahr behandelt?

§         Mit welchen Arbeitsformen sind die Schüler und Schülerinnen vertraut?

§         Wie haben sich unsere Schüler und Schülerinnen nach ca. einem halben Jahr in der Stadtteilschule entwickelt? Waren auftretende Probleme bereits in der Grundschule vorhanden?

 

Von Zeit zu Zeit werden auch bestimmte fächer- und schulübergreifende Problematiken aufgegriffen, zu denen oft auch qualifizierte Referenten hinzukommen. Solche Themen sind zum Beispiel Umgang mit Aggressionen, Gewalt in der Schule, Kinder mit ADS-Syndrom oder Lese-Rechtschreibschwäche.

 

Eine besonders intensive Zusammenarbeit besteht seit Jahren mit der Eleonorenschule als Gymnasium. Sie ist ebenfalls um einen möglichst reibungslosen Übergang bemüht. Seit Jahren existiert ein Arbeitskreis, in dem mit Grundschullehrerinnen Fragen der jeweiligen pädagogischen Arbeit, Inhalte und Methoden betreffend, erörtert werden.

 

Auch sind Fragen der Gymnasiumseignung ein wichtiger Punkt. Darüber hinaus erfolgt ein reger Austausch über Lerninhalte:

§         Was erwarten die Lehrer und Lehrerinnen der fünften Klassen?

§         Was wurde in der Grundschule gemacht?

Durch einen Vergleich von Lehrplänen und Schulbüchern konnten viele Missverständnisse aufgeklärt werden. Wichtig war auch zu betonen, dass die Grundschule eine eigenständige Institution ist und nicht nur ein "Zulieferbetrieb" für das Gymnasium.

 

Ergebnis der vertrauensvollen Zusammenarbeit über einen längeren Zeitraum war auch, dass jeder erkannt und akzeptiert hat, dass die Lehrer und Lehrerinnen der anderen Schulstufe ihr Bestes geben, aber nicht alles erreicht werden kann, was wünschenswert ist.

Nicht zuletzt wurden wertvolle Tipps erarbeitet, wie beispielsweise an der Grundschule die Lerninhalte in einigen Bereichen stärker ausgewählt, dafür aber gründlicher geübt werden können, um Verwirrung zu vermeiden.

Diese vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Eleonorenschule kann als beispielhaft angesehen werden.

 

 

6.6. Benachbarten Schulen

 

Zwischen den Schulleitungen und dem Kollegium der benachbarten Grundschulen (Astrid-Lindgren-Schule in Arheilgen und Georg-August-Zinn-Schule in Wixhausen) besteht auf Schulleitungsebene eine enge Zusammenarbeit, die in häufiger gegenseitiger Information über alltägliche schulische Fragen und Abstimmung in allen wesentlichen "schulalltäglichen" Punkten besteht, z.B. pädagogische Konzepte, Organisationsformen, bürotechnische Fragen, rechtliche Aspekte im Schulalltag, Schulbesuchsgestattungen, gemeinsame Pädagogische Tage, etc. Es finden regelmäßig Treffen statt. Elternabende für künftige Schulkinder oder Informationsabende für weiterführende Schulen werden gemeinsam geplant und durchgeführt.

 

6.7 Förderverein

 

Der Förderverein BUSCHWERK e.V. wurde 1996 gegründet und fördert die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule. Er hat etwa 100 Mitglieder und ist der Hauptträger der schulischen Betreuung von zurzeit 60 Kindern, die durch vier Teilzeitkräfte bewältigt wird. Die Arbeit des Vorstandes mit allen Organisationsaufgaben  wird ehrenamtlich geleistet. Der Verein hat sich darüber hinaus zur Aufgabe gestellt, Schülerinnen und Schüler und die Schulgemeinschaft über das vom Schulträger (Stadt Darmstadt) geleistete Maß hinaus zu unterstützen. Er fördert die Unterrichts- und Erziehungsziele, die kulturellen und pädagogischen Aufgaben der Schule, Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer und Eltern. Auch leistet er finanzielle Hilfe für bedürftige Schülerinnen und Schüler, zum Beispiel Fahrtenbeihilfe.

 

Einige Beispiele, die der Förderverein entscheidend unterstützt hat:

§         Ausbau der Schulbibliothek

§         Unterstützung bei der Pflege des Schulgartens

§         Finanzierung von Verbrauchs- und Arbeitsmaterial für Werken, Textiles Gestalten und Kunst

§         Verschönerung des Schulhofs zur besseren Nutzung  durch die Schulkinder

§         Beschaffung von Geräten für den Unterricht  (z.B. Musik-, Sport- und Gartengeräte, Computer, Schul T-Shirts)

 

 

6.8 Staatliches Schulamt

 

Neben anderen Berührungspunkten erfolgt die Zuweisung der Lehrerstunden und der Lernmittel durch das Staatliche Schulamt. Bei Fragen und Klärungsbedarf konnte bisher immer ein Konsens gefunden werden und zwar rasch und unbürokratisch. Die  Kommunikationsstruktur hat sich durch moderne Medien noch verbessert.

 

 

6.9 Schulträger

 

Die Stadt Darmstadt als Schulträger bemüht sich  im Rahmen ihrer Möglichkeiten ausreichende materielle Bedingung zu schaffen und trifft Entscheidungen für die Schulentwicklungsplanung. Sie stellt Mittel bereit für die Ausstattung und die Erhaltung der Schule, ist Mitfinanzierer der Betreuung und die anstehende Baumaßnahme liegt in ihrer Verantwortung.

 

Es kann auch hier festgestellt werden, dass ein guter Dialog zwischen Schule und Schulträgerin mit all den damit verbundenen Ämtern stattfindet. Die Schulleitung der Wilhelm-Busch-Schule hat überwiegend positive Erfahrungen im Umgang mit der städtischen Schulbehörde.

 

 

7. Ausblick in die Zukunft

Aufgrund der veränderten Bedingungen unter denen Kinder heute heranwachsen, wird die Schule vor neue Aufgaben gestellt. Viele Kinder leiden unter Bewegungsmangel. Dem versucht die WBS mit dem Ausbau des Schwerpunkts der Bewegungsförderung entgegen zu wirken.

 

Schulabgänger im 21. Jahrhundert stehen wesentlich gestiegenen Anforderungen gegenüber, um einen Ausbildungsplatz zu finden und die Ausbildung erfolgreich beenden zu können. Die Schule muss daher auf jedes einzelne Kind noch besser eingehen und muss es gezielt fördern und fordern, damit ein jedes einen qualifizierten Schulabschluss erreichen kann. Deshalb müssen wir unser Förderkonzept weiterentwickeln und intensivieren. Dazu bedarf es einer verstärkten Zusammenarbeit mit Förderschulen und außerschulischen Institutionen. Das Gleiche gilt für Erziehungsschwierigkeiten. Auch hier muss die Zusammenarbeit mit Beratungs- und Therapieeinrichtungen ausgebaut werden.

 

Auch beim Schwerpunkt Leseförderung gibt es noch Handlungsbedarf. Es muss darüber nachgedacht werden, welche weitern Maßnahmen zur Verbesserung der Lesekompetenz an der Schule umgesetzt werden können. Die Kooperation mit den Kindergärten muss verstärkt werden, so dass schon dort die auditive Wahrnehmung der Kinder geschult wird. Denn die Lesekompetenz ist und bleibt eine Schlüsselkompetenz für alle schulischen Bereiche und darüber hinaus für eine aktive Teilnahme an der Gesellschaft. 

 

  ... und das Allerletzte

 

Für die künstlerische Fassadengestaltung des Neubaus hat Prof. Gerhard Schweizer – ohne Rücksprache mit der Schule – zwei Wilhelm-Busch-Zitate ausgewählt.

 

Am vorderen Treppenhaus prangt auf gelben Tafeln:

 

Das Gute,

dieser Satz steht fest,

ist stets

das Böse, was man lässt.“


 

Schon dieser Spruch entspricht nicht unseren Erziehungsvorstellungen.

 

Am hinteren Treppenhaus ist in die orangenen Tafeln geprägt:

 

 

Textfeld: „Was man besonders gerne tut,
ist selten 
ganz besonders gut.“
 

 

                                                    

Wir werden unsere ganze Kraft darauf verwenden, das zu widerlegen.

 

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Flyer Leseförderung